Bundespräsident erfüllt Erwartungen

Diplomatisches Geschick, ja, das konnte man von Köhler nicht erwarten. Seine Feststellung, man müsste sich damit abfinden, dass die Republik unterschiedliche Lebensstandarts hätte, ist dabei ja eigentlich nicht mehr als die Wahrheit. Auch vor der Maueröffnung lebte es sich in den Alpen anders als an der Küste, und sowieso ganz anders als zB im Ruhrpott, in der Eifel, in Franken etc..

Dass das Volk nun empfindlicher reagiert, jetzt, da ein seit nem knappen halben hundert Jahren anders erzogener und anders empfindender Teil dazugehört, das scheint der Chefökonom noch nicht begriffen zu haben. Und erst recht hat er anscheinend keine Ahnung vom Bundespräsident sein.

@ Köhler: Du bekleidest das höchste Amt in Deutschland. Du bist nach aussen der Vertreter des gesamten Volkes, einem König gleich. Du solltest im Inneren alles tun, dem Volk das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu vermitteln. Nur so kannst Du so tun, als ob Du für uns alle sprichst. Und nur das erwarten wir von einem Bundespräsi.

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Knipsen mit Luftvögeln - KAP

KAP bedeutet "Kite Aerial Photographie". Dabei wird eine Kamera an einen Drachen gebaut und mittels Fernsteuerung ausgelöst. Es eröffnen sich Perspektiven, die herkömmliche (vom Flugzeug geschossene) Luftbilder nicht hergeben.

KAP-Übersicht in deutsch: Click here

Das Bild da unten, viele weitere und viele links: Click here

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Müssen wir uns vor iranischen Atomwaffen fürchten?

Nein. Sagt zumindest der iranische Aussenminister: "Ich erkläre aber ganz direkt, dass wir keinen Staat in Europa bedrohen. Europa hat keine Bedrohung seitens der Islamischen Republik Iran zu fürchten."

Diesen und viele weitere Einblicke in aktuelle arabische Publikationen findet man beim Middle East Media Research Institute, z.T. ins deutsche übersetzt, sonst englisch. (link gefunden bei spiegel.de)

Herr Verteidigungsminister Shamkhani: Ich fürchte mich trotzdem. Nicht nur vor Deinen tollen Raketen, auch vor den Atomwaffen von Pakistan, Indien, Israel, Großbritannien, Frankreich, China, Russland und usa.

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@Frollein y: Haltense sich fest!

Ich hab ja immer gedacht, die Arbeitskollegin übertreibt. "Nie klappt watt wie et soll" und "alles geht immer daneben" sagt sie ständig. Und erst recht Urlaub: "Immer schlimm!"

Man kennt vlcht Leute, die sind im Urlaub ständig mit Notizzettel und Mängel am knippsen. Für zum Reisepreis drücken anschliessend. Y ist da anders, echt. Die ist äusserst genügsam, was die Herberge angeht. Und sie sucht sich zwar immer Gegenden auf der Welt aus, die "Sonnengarantie!" versprechen. Wenns aber regnet, nöh, auch nich schlimm, Frau Y ist wetterfest.

Schlimm ist´s nur, wenn man das Hotel wegen Krankheit tagelang nicht verlassen kann. Oder eben wegen Katastrophenwarnung. Mexiko war schon so. Und Kuba. Und DomRep. Diesesmal wollte sie Glück haben.

Hattse aber nich. Frances ist zwar weit vorbei und weg (links und oberhalb der Bildmitte), dafür ist jetzt Ivan im Anmarsch (roter Pfeil) Frollein y ist auf Isla Margarita (roter Punkt)

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Putins Informationspolitik auch nicht besser als unter Breschnew

Am Anfang des Dramas in der Schule in Beslan wurde von offiziellen Stellen von ca. 300, vlcht auch 380 Geiseln gesprochen. Erst durch massive Proteste von Zeugen (mithilfe von in die internationale Kameras gehaltene Plakate) wurde bekannt: Mehr als Tausend werden gefangen gehalten.

Und der "spontane, ungeplante Sturm"? Angesichts des schrecklichen Resultates will man fast an die offizielle Version glauben. In den sich überschlagenden Meldungen kam heute im Radio ein "vor Ort Reporter" zur Sprache, der sagte: Der Einsatz wirkte sehr koordiniert, die Spezialeinheiten schienen genau zu wissen, was sie tun sollten. Im TV wurden Zeugen zitiert, nach denen bewaffnete Einheiten von den Fahrzeugen sprangen, als verabredungsgemäss Tote vom Schulhof geholt werden sollten.

"Man musste eingreifen, als sie auf Geiseln schossen". Genau das war auch die offizielle Sprachregelung zum Einsatz damals im Musical. Eigentlich ist es müssig, darüber nachzudenken, wer zuerst geschossen hat. Die Kinder befanden sich nach Tagen ohne Nahrung auch ohne Schuss in Lebensgefahr. Vlcht musste man stürmen, und vlcht hätte die Alternative auch geheissen: Alle wären gestorben. Sieht man die kompromisslose Grausamkeit der Entführer, kann man das annehmen. Nur wissen tut man das nicht. Ernsthaft verhandelt hat Putin noch nie mit solchen Terroristen.

Das Ergebnis des Einsatzes kann man positiv sehen, es wurden einigen Geiseln das Leben gerettet. Wieviele Menschen aber mussten diese Demonstration sowohl terroristischer als auch staatlicher Entschlossenheit mit dem Leben bezahlen? Dutzende, mehr als hundert, bis zu zweihundert? Die Wahrheit ist auch dabei eigentlich offensichtlich: Ca. 1300 Geiseln minus ca. 600 Verletzte plus vlcht 20 (wieviele unverletzte Geiseln sah man im TV?).

Und auch jetzt noch geht die Verschleierung der Tatsachen durch die offiziellen Stellen weiter: Alle 26 Verbrecher seien tot oder verhaftet. Zeugen sprechen hingegen von ca. 40 Tätern.

Unliebsame Wahrheiten zu unterdrücken, diese Taktik scheint den Mächtigen in Russland nach wie vor sehr sympathisch. In einem offenen Land, dessen scheinen sie sich nicht bewusst, ist die Wahrheit jedoch ein zäher Gegner. In den Zeiten der udssr hat es vlcht gereicht, den einen oder anderen unliebsamen Journalisten zu ermorden. Heute, mit der internationalen Presse im Land, wirken solche Meldungen anachronistisch.

Zynischer Dreck, den ich hier zusammenschreib, konfrontiert mit diesem unsäglichen Leid. Zynischer Dreck auch in den Stellungnahmen der Verantwortlichen, der mir um die Ohren fliegt.

Was macht Menschen so grausam, dass sowas wie in der Schule in Beslan passieren kann? Was kann man machen, damit die nicht so werden?

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